Foreword form a grand-niece / Vorwort einer Grossnichte
Dear Reader,
My name is Karin Winkler and I am the grand-niece of Stephanie Kamola, who is the heroine of this blog.
I think I met aunt Stephanie twice when I was realy young.
She visited us in Switzerland from America, when I was still in kindergarden. And I explicitly remember being a bit nervous, as my father instilled in us to behave when she was there. You see, she and even more her mother instilled in my father a very strict etiquette, when he was still a young boy.
"Sit upright! No arms on the table or else you have to wear two big books under your arms, etc." is what they made him do.
She actually was quite nice, when she came. She even brought the best maple sirup from Canada. In 1972 there was no maple sirup to buy in Switzerland, or at least hard to get, so this was really a treat.
There was a controversy in our family concerning aunt Stephanie, as apparently there was a rift between her and my Opa (grandfather Gerhard). They did not like each-other. We only later found out, that it was all about a painting from her father Tony Binder, that portrayed both her and Oma, that was promised to her and my Opa did not want to give her.
I think it is really a pity, that I never got to know her better, as she had so much to share.
Later we received her reflections on her life, which I will now share with you.
I hope your are in awe of her story, just as I am.
Best regards,
Karin Winkler
----
Liebe Leserschaft,
Mein Name ist Karin Winkler und ich bin die Grossnichte von Stephanie Kamola, die die Heldin dieser Geschichte ist.
Soviel ich mich erinnern kann, bin ich Tante Steffie nur zweimal in meinen jungen Jahren begegnet.
Sie hat uns in der Schweiz besucht (aus Amerika), als ich noch im Kindergarten war. Ich erinnere mich noch deutlich daran, dass ich etwas nervös war, da uns mein Vater ermahnte, uns zu benehmen wenn sie da sei. Als mein Vater noch ein kleiner Junge war, war Tante Steffie und noch mehr Ihre Mutter Marie sehr um Etikette bemüht und haben meinen Vater immer wieder angehalten, diese zu befolgen.
"Setz dich aufrecht hin! Kein Arme auf dem Tisch, sonst legen wir Dir zwei dicke Bücher unter die Achseln." Das waren nicht nur Drohungen.
Schlussendlich war sie eigentlich ganz nett, als sie da war. Sie hat uns den besten Ahornsirup aus Kanada mitgebracht. 1972 gab es diesen in der Schweiz noch nicht zu kaufen, oder wenn, dann nur in ganz ausgesuchten teuren Läden. Der war wirklich ein Genuss.
In unserer Familie gab es später eine Kontroverse um Tante Steffie. Es herrschte eine Riesenkluft zwischen Ihr und meinem Opa Gerhard. Sie mochten sich nicht.
Erst später erfuhren wir, dass es sich dabei um ein Gemälde ihres Vater Tony Binder handelte , das sowohl sie als auch meine Oma darstellte und das Tante Steffie versprochen worden war. Mein Opa wollte es ihr jedoch partout nicht geben.
Ich finde es wirklich schade, dass ich sie nie besser kennengelernt habe, da sie so viel zu erzählen hatte.
Später brachte uns mein Onkel Stefan, der sie besucht hatte, ein kleines Buch mit den "Gedanken über mein Leben" , indem Tante Steffie ihr Leben aufgeschrieben hatte. Dies möchte ich nun mit Euch teilen, speziell da mich meine Nichte darum gebeten hat, die Memoiren zu lesen.
Ganz nach dem Vorbild von meinem Vater, Eberhard, der die Memoiren von einem weiteren Verwandten Johann Neuhold in seinem Blog "der Tausendkünstler" von einer Abschrift hinüberkopiert hat und mit Bildern und seinen Gedanken ergänzt hat, will ich nun die Geschichte von Tante Steffie im original English und in der deutschen Übersetzung niederschreiben.
Viel Spass beim Lesen
Karin Winkler

Comments
Post a Comment