Introduction / Vorwort

Stephanie Kamola, Camarillo California, December 1999

I was born in Alexandria, Egypt, on November 13, 1909, the fifth child of Tony and Marie Binder.  Their first child, Tony, died with 18 month of diarrhea, two weeks before Karl, the second son, was born on September 5, 1902. Two years later on August 30, 1904, René, the second surviving son arrived and then on March 18, 1906, my sister Lily was born in Ibrahemie, another suburb of Alexandria. My mother did not want another child, but then I came along! My parents had moved from Ibrahemie to another of Alexandia's suburbs, Ramleh. 

René, Lilly, Stephanie, Karl
The House in Egypt

In May 19114 we left for a summer vacation to England where the first World War surprised us. My father, an Austrian citizen, was held for four years as prisoner in England.  

My mother could not return with us children to Egypt but had to leave England. All this and how my parents came to Egypt I will tell to the best of my knowledge and memories. 

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Vorwort

Stephanie Kamola, Camarillo, Kalifornien

Ich wurde am 13. November 1909 in Alexandria, Ägypten, als fünftes Kind von Tony und Marie Binder geboren. Ihr erstes Kind Tony starb mit 18 Monaten and Druchfall, zwei Wochen bevor Karl, der zweite Sohn, am 5. September 1902 das Licht der Welt erblickte. Zwei Jahre später, am 30. August 1904, kam René, der zweite überlebenede Sohn, und am 18. Februar 1906 wurde Lily, meine Schwester in Ibrahemie, einem Vorort von Alexandira, geboren.

Meine Mutter wollte kein weiteres Kind, aber dann kam ich! Meine Eltern zogen von Ibrahemie in einen anderen Vorort von Alexandria, nach Ramleh. 

Im Mai 1914 reisten wir zu einem Sommerurlaub nach England, wo uns der Erste Weltkrieg überraschte. Mein Vater, ein österreichsicher Staatsbürger, war vier Jahre lang in England inhaftiert. *

Meine Mutter konnte ich nicht mit uns Kindern nach Ägypten zurückkehren, sondern musste England verlassen.* All dies und wie meine Eltern nach Ägypten kamen, werde ich nach bestem Wissen und Gewissen erzählen.


*Nachtrag von Karin Winkler:
Tony Binder war erst in London im Alexandra Palace als Civilian Prisoner of War (POW) und dann in Douglas in Isle of Man als Kriegsgefangener untergebracht. Als Zivilist hatte er eher eine sehr priviligierte Gefangenschaft und er konnte sogar malen und so auch etwas Geld seiner Marie nach München schicken, wo sie mit ihren Kindern schliesslich unterkam. Briefe von Tony Binder and Marie existieren und ich habe diese irgendwann auch abgeschrieben. Veilleicht hänge ich diese noch an diesen Blog an.



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